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Kreuzfahrt: Miami und westliche Karaibik

vom 15.11. - 26.11.2011


1.Tag 15.11.2011
- Abflug Frankfurt mit Airbus A380-800 "Frankfurt am Main". Flugzeit 9:00 Stunden. Aussteigen: Es ist schööön warm. Alamo Mietwagenübernahme. Natürlich der einzige Vermieter mit Stau an den Schaltern. Einziger Trost, bei Abgabe unseres Wagens nach 4 Tagen, ist die Warteschlange noch länger und kein Anstehen für uns. Das extra hinzu gebuchte GPS erweist sich als richtige Entscheidung. Miami eine riesige Stadt (mit noch riesigeren Staus). Wir fahren nach dem Einchecken im Hotel, noch ins Art Deco Viertel und versuchen uns an Aufnahmen der schön beleuchteten Hotels. Abendessen bei Subways - man kann es Essen.
2.Tag 16.11.2011
- es geht in die Everglades. Kurz nach dem Parkeingang, der erste große, später ein kleinerer schwimmender Alligator (Film) direkt neben der Straße. Was wir an diesem Tag unterschätzen, sind die Mosquitos, leise kleine schwarze Scheissdinger mit riiiiiiiiiiiiiesig langen Stacheln, welche auch locker durch dicken T-Shirt Stoff gehen. Wir haben noch mehrere Tage mit den Beulen zu kämpfen. Ansonsten ein sehr schöner Tag mit vielen Tieren. Eine Spezies wäre allerdings nicht nötig gewesen. Abendessen bei Applebee's. Karin (und natürlich auch Jürgen) ist Happy.
3.Tag 17.11.2011
- heute fahren wir bis kurz vor Kuba (180 km). Die südlichste Straße der USA ist lange nicht so schön wie im Reiseführer beschrieben "sie cruisen zweispurig dem Sonnenuntergang entgegen" oder die in Filmen und Fernsehen meist gezeigte lange Brücke. Diese hat allerdings wirklich etwas und auch Key West hat uns beeindruckt. Abendessen bei Applebee's. Das einzig blöde ist das stundenlange Fahren, wegen der Staus.
4.Tag 18.11.2011
- das Wetter ist etwas schlechter geworden, da ist Shoppen angesagt. In der Lincoln Road Mall, einer Fußgängerzone über 7 Blocks mit mehr als 180 Geschäften, unterstützen wir die Amerikaner und kaufen bei Macy's und Co ein. Einen kurzen Schauer wird bei Starbucks überbrückt. Bei Tageslicht noch einmal für Fotoaufnahmen in den Art Deco Distrikt. Leider nur kurz, es regnet nun heftig und lange. Das letzte Mal Abendessen bei Applebee's.
5.Tag 19.11.2011
- Versuch lange zu schlafen. Leider zeigen sich zwei Amerikaner ihre Zuneigung, welches durch lautstarkes Stöhnen begleitet wird. Später stellt es sich allerdings heraus, dass es Deutsche waren. Sorry, an alle Amerikaner! Die Fahrt zum Flughafen am Samstagmorgen geht ohne Stau sehr flott. Der Alamo Bus bringt uns an den Hafen. Das Einchecken ist problemlos. Die restlichen Stunden lernen wir das erste Mal die amerikanische Art der Kreuzfahrt (Impressionen Liberty) kennen. Essen, Essen, Essen und Party ist angesagt. Ob im Casino oder bei Ratespielen, der Amerikaner ist überwiegend locker und das unabhängig vom Alter. Wir sind auf die restlichen Tage gespannt.
6.Tag 20.11.2011
- Seetag faulenzen und Essen, das war bestimmt das erste halbe Kilo. Ach ja, und dann waren wir noch im Casino. Die ersten 25 Dollar am Roulettetisch verspielt. Und nach dem Abendessen wurde eine tolle Tanz- und Gesangsshow gezeigt.
7.Tag 21.11.2011
- Cozumel: Treffpunkt um 7:45 Uhr für den Ausflug zu den Coba Maya Ruinen. War eine anstrengende aber tolle Tour. Pyramide bei einer geschätzten Temperatur von 30 Grad erklommen (insgesamt 244 sehr hohe unterschiedliche Stufen mit anschließend 3 Tagen Muskelkater) und somit zumindest dieses eine Mal das Abendessen verdient. Wie jeden Abend, ist das Essen sehr gut und eine Flasche kalifornischer Wein geht ins Nirwana. Danach bummeln wir durch die Shops und landen irgendwann im Casino. Karin will die restlichen Dollars verspielen. Jürgen durfte nicht zuschauen. Sobald er in direkter Nähe war, wurde nur verloren. Nach sehr langer Zeit hat sie aufgehört und immer noch 20 Dollar. Das werden eventuell sehr einsame Urlaubsabende für Jürgen.
8.Tag 22.11.2011
– Belize: Treffpunkt um 8:30 Uhr für Altun Ha Maya Ruinen. Wir wachen um 6:30 Uhr auf und Karin filmt und fotografiert vom Schiff aus den Sonnenaufgang. Es geht mit einem Bus auf teilweise abenteuerlichen Straßen zur Maya Stätte, einer sehr gepflegten Anlage. Mit dem Speedboot (400 PS), unterbrochen von Stopps zur Tierbeobachtung,  bringt es uns zurück zum Hafen. Unterwegs sind Affen, Krokodile, Leguane, Manatees und viele Vögel zu sehen. Das war ein wunderschöner empfehlenswerter Ausflug zur Maya Anlage Altun Ha und ein toller Tag. Zum Ausklang haben wir uns "Karaoke" (K... am Abend vertreibt Kummer und Sorgen) gegeben. Von Sehr Gut bis Grottenschlecht wurde an diesem Abend alles geboten. Karin hat an diesem Abend übrigens alles auf einmal verspielt, damit ich nicht jeden Abend alleine bin.
9.Tag 23.11.2011
- Roatan: Wir schauen uns einen botanischen Garten und eine Vogel- und Schmetterlingsfarm an, danach bummeln wir noch ein bisschen am Strand entlang. Anschließend shoppen wir noch exzessiv. Wir genießen das Ablegen und relaxen noch etwas auf dem Sonnendeck und warten auf den nächsten Hunger.
10.Tag 24.11.2011
- heute ist THANKSGIVING und wir sind auf Grand Cayman. An einer dreistündigen Kajaktour teilgenommen, so kommt Jürgen wenigstens noch einmal ins Wasser. Es gibt Wissenswertes über Mangroven, Seegras usw. zu hören und Schnorcheln ist auch angesagt. Der vorletzte Urlaubstag ist noch einmal anstrengend und schön. Trotz mehrfach aufgetragenem dreißigfachen wasserfesten Sonnenschutz verbrennen wir uns heute den Pelz. Und zum Abendessen gibt es Turkey (leider nicht auf den Bild - das ist Rinderfilet).
11.Tag 25.11.2011
- faulenzen und Essen noch einmal faulenzen und Essen und den Schatten suchen um die Batterien aufzuladen und den Sonnenbrand auszukurieren.
12.Tag 26.11.2011
- frühe Ankunft im Hafen von Miami. Das Ausbooten geht recht flott. Der auf der Liberty gebuchte Transfer bringt uns zum Flughafen, wir shoppen wieder einmal, diesmal um die Zeit zu überbrücken. Das Flugzeug startet um 17 Uhr und landet am frühen Sonntagmorgen den 27.11.2011 um 7:45 Uhr im kalten Frankfurt.
Fazit:
Ein schöner warmer interessanter Urlaub, aber die Karibik ist nicht unbedingt unser Ding. Außerdem ist das Essen auf amerikanischen Kreuzfahrtschiffen zu extrem. Das ganze steht unter dem Motto: viel nehmen und viel stehen lassen. Jetzt verstehen wir endlich den Begriff Wegwerfgesellschaft. Wir haben uns weniger genommen, unsere Teller leer gegessen und haben trotzdem zugenommen.

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